Sommerfest Catering planen: Was wirklich zählt – und was die meisten vergessen
Wie plant man ein Firmensommerfest mit Catering? Grillbuffet, Mengen, Vorlaufzeiten und Kosten – mit Tipps aus 50 Jahren Erfahrung.
Sommer, Sonne, Firmenfest. Klingt einfach. Und dann sitzt du drei Wochen vorher da und stellst fest, dass der Wunsch-Caterer ausgebucht ist, die Grillmenge unklar ist und noch niemand geklärt hat, ob es überhaupt Strom auf der Wiese gibt. Wir begleiten bei Bernemann & Röhl seit über 50 Jahren Sommerfeste in Lünen, im Kreis Unna und im gesamten Ruhrgebiet – von der kleinen Abteilungsfeier mit 20 Leuten bis zum Betriebsfest mit 400 Gästen. Was wir in dieser Zeit gelernt haben: Die Qualität des Grillguts entscheidet über die Stimmung. Und die Planung entscheidet über die Qualität des Grillguts. Dieser Ratgeber zeigt dir, wie du ein Sommerfest-Catering richtig planst – mit konkreten Mengen, realistischen Zeitplänen und dem Wissen, worauf es beim Grillen vor Ort wirklich ankommt. Autor: Michael Bernemann & Dennis Röhl – Fleischermeister & Geschäftsführer der Meisterfleischerei Bernemann & Röhl GmbH, Lünen. Über 50 Jahre Erfahrung im Fleischerhandwerk und Catering im Ruhrgebiet und Kreis Unna.

[fs-toc-h2]1. Was gehört zu einem guten Sommerfest-Catering?
Die häufigste Fehlvorstellung: Sommerfest-Catering bedeutet, dass jemand Würstchen mitbringt. In der Praxis ist ein gut gemachtes Catering für eine Firmenfeier ein komplexes Zusammenspiel aus Fleischqualität, Mengenplanung, Logistik, Aufbauzeit und Service.
Was ein professionelles Sommerfest-Catering ausmacht: frisches Grillgut aus eigener Meisterproduktion – keine aufgetauten Packungen vom Großmarkt. Eine durchdachte Menüstruktur mit Hauptgrill, Beilagenbuffet, Salaten und Dessert, alles aufeinander abgestimmt. Equipment vor Ort: Grill, Warmhaltesysteme, Besteck, Geschirr, Servierpersonal. Aufbau und Abbau durch das Catering-Team, damit du als Gastgeber selbst Gast bleibst. Und eine Mengenplanung, die auf Gästezahl, Tageszeit und Veranstaltungsdauer abgestimmt ist.
Wer das alles aus einer Hand bekommt – wie bei uns –, spart nicht nur Zeit, sondern auch die typischen Stressfälle: zu wenig Fleisch, kalte Beilagen, kein Servicepersonal.
[fs-toc-h2]2. Welche Catering-Formate eignen sich für ein Sommerfest?
Nicht jedes Format passt zu jedem Sommerfest. Hier ein ehrlicher Überblick, damit du die richtige Entscheidung für dein Event triffst.
Das Grillbuffet – der Klassiker für gute Stimmung
Für die meisten Firmensommerfeste ist ein Grillbuffet die richtige Wahl. Es ist unkompliziert, lässt sich für verschiedene Geschmäcker auslegen und fördert die lockere Atmosphäre, die ein Sommerfest ausmacht. Gäste kommen und gehen, ohne dass ein strenger Zeitplan eingehalten werden muss.
Bei uns umfasst ein typisches Grillbuffet Nackensteaks, Bratwürste und Frikadellen aus eigener Produktion, dazu einen Beilagentisch mit Salaten, Saucen und Brot – und auf Wunsch unser Grillmeister-Team, das direkt vor den Augen der Gäste grillt. Das schafft Atmosphäre und gehört für viele unserer Kunden mittlerweile zum Highlight des Abends.
Das Fingerfood-Konzept – für entspanntes Stehen und Netzwerken
Gerade für Events, bei denen die Gäste nicht alle gleichzeitig essen sollen, oder bei Firmenfeiern mit starkem Netzwerk-Charakter, sind Fingerfood-Buffets eine starke Alternative. Kleine Häppchen, mobil konsumierbar, kein Gedränge an der Grillstation.
Der Foodtruck – wenn es besonders werden soll
Wer ein Sommerfest mit einem echten Erlebnisfaktor plant, sollte über unsere Futterbu.de nachdenken. Unser Foodtruck kommt direkt zu deinem Event – Front-Cooking vor den Gästen, Signature-Gerichte wie der Manta-Teller und eine Atmosphäre, die man nicht so schnell vergisst. Besonders für Events, bei denen die Mitarbeiter etwas anderes als ein klassisches Buffet sehen sollen, ist das die richtige Wahl.
[fs-toc-h2]3. Wie viel Fleisch und Essen brauche ich beim Sommerfest-Catering?
Das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird – und die am häufigsten falsch kalkuliert wird. Unsere Richtwerte aus über 500 betreuten Grillbuffets:
Für Grillgut rechne mit 250 bis 300 Gramm pro Person, wenn es das Hauptessen am Abend ist. Bei einem Mittagsbuffet oder wenn vorher Fingerfood gereicht wurde, reichen 180 bis 220 Gramm. Für Beilagen plane 150 bis 200 Gramm pro Person ein – das umfasst Salate, Brot und Saucen. Bei Getränken gilt 0,3 bis 0,5 Liter pro Stunde und Person als guter Startwert. Für ein Dessert kommen 80 bis 100 Gramm pro Person dazu, wenn kein separates Dessertbuffet geplant ist.
Wichtige Einflussfaktoren: Findet das Sommerfest am Mittag oder Abend statt? Gibt es einen Sektempfang davor? Wie warm ist es – bei großer Hitze essen Menschen tendenziell weniger Fleisch und mehr Salat. Wir besprechen das immer individuell mit unseren Kunden, bevor wir eine Mengenliste zusammenstellen. Wer sich tiefer einlesen möchte, findet dazu auch unseren Ratgeber zu Catering-Mengen für 20, 50 und 100 Gäste.
[fs-toc-h2]4. Wann muss ich mit der Planung starten?
So früh wie möglich, spätestens aber 6 bis 8 Wochen vor dem Wunschtermin.
Beliebte Sommerfest-Termine – Freitagabende, Anfang Juli bis Mitte August – sind im Ruhrgebiet oft schon ab Mai ausgebucht. Wer im Juli ein Fest mit 100 Gästen plant und erst im Juni fragt, bekommt noch eine Zusage, aber die Auswahl bei Konzept, Ausstattung und Personal ist deutlich kleiner.
Was du früh klären solltest: die ungefähre Gästezahl, auch wenn sie noch nicht final ist. Den Veranstaltungsort und ob dort Strom, Wasser und ausreichend Platz für Grillequipment vorhanden sind. Die ungefähre Uhrzeit und Dauer der Veranstaltung. Und das Budget pro Person, damit wir das passende Konzept entwickeln können.
Wir bei Bernemann & Röhl melden uns innerhalb von 24 Stunden nach einer Anfrage zurück – und helfen bei der Konzeptentwicklung kostenlos und unverbindlich.
Deine Planungs-Checkliste: Sommerfest-Catering Schritt für Schritt
Damit nichts vergessen geht, haben wir die wichtigsten To-dos auf einen Blick zusammengestellt. Du kannst diese Liste direkt für deine interne Planung nutzen.
8 bis 6 Wochen vor dem Fest
Legt das grobe Konzept fest: Grillbuffet, Fingerfood oder Foodtruck? Klärt, ob die Location Strom, Wasser und ebenen Untergrund bietet. Schickt eine erste, unverbindliche Anfrage beim Caterer raus – je früher, desto mehr Auswahl habt ihr bei Termin und Konzept. Erstellt eine grobe Gästeliste, auch wenn die Zahl noch nicht final ist.
4 Wochen vor dem Fest
Bestätigt den Termin und das Catering-Konzept. Klärt Sonderwünsche: Vegetarische Optionen, Allergien, besondere Gerichte. Besprecht Aufbauzeit und Anlieferung mit dem Caterer. Entscheidet, ob ihr ein Zelt oder Pavillon braucht – und wer das organisiert.
2 Wochen vor dem Fest
Gebt die finale Gästezahl durch – und plant sicherheitshalber 10 Prozent mehr ein. Bestätigt die Logistik: Wann kommt das Catering-Team, wo stellt es auf, wie ist der Ablauf? Klärt Parkplätze und Zufahrtswege für den Lieferwagen.
3 Tage vor dem Fest
Letzte Rücksprache mit dem Caterer: Stimmt alles? Gibt es Änderungen bei der Gästezahl? Informiert eure Mitarbeiter über Uhrzeit, Ort und Programm.
Am Tag des Festes
Gebt dem Catering-Team ausreichend Zeit zum Aufbau – plant mindestens 2 Stunden ein. Bleibt für kurze Rückfragen erreichbar, aber: Ihr seid Gast. Delegiert.
[fs-toc-h2]5. Was beim Outdoor-Catering oft vergessen wird
Sommerfeste finden fast immer draußen statt – und genau darin steckt die häufigste Planungslücke.
Strom ist das erste, was vergessen wird. Warmhaltesysteme und Beleuchtung brauchen Strom. Wenn kein Anschluss vor Ort ist, braucht es ein Aggregat – das muss rechtzeitig organisiert werden.
Auch der Untergrund wird unterschätzt. Ein professioneller Grill steht auf ebenem Untergrund. Rasenflächen mit Gefälle oder weichem Boden nach Regen sind ein Problem. Wir fragen das standardmäßig ab.
Gleiches gilt für die Wetterplanung. Wir stellen auf Wunsch Zelte und Pavillons – aber nur, wenn das vorher besprochen wurde. Ein Zelt, das am Morgen des Events noch organisiert werden soll, ist eines zu spät.
Rauch und Nachbarn ist ein weiterer Punkt, der gerne übersehen wird. Beim Grillen entsteht Rauch. Gibt es Einschränkungen am geplanten Ort? Sind Anwohner oder andere Büros in der Nähe? Das sind Fragen, die man besser vor dem Event klärt als während.
[fs-toc-h2]6. Sommerfest Catering in Lünen und im Ruhrgebiet: Was wir konkret anbieten
Als Meisterfleischerei aus Lünen liefern und betreuen wir Sommerfeste im gesamten Kreis Unna, in Dortmund, Hamm, Bochum, Herne und dem weiteren Ruhrgebiet. Alle Fleisch- und Wurstwaren produzieren wir in unserer eigenen Meisterfleischerei – täglich frisch, nach eigenen Rezepten, ohne Industrieware. Das Rindfleisch kommt von Münsterländer Weiderindern, mit denen wir seit Jahren direkt zusammenarbeiten.
Unser Sommerfest-Paket umfasst je nach Wunsch das vollständige Event-Catering mit Grillmeister-Service, Aufbau und Abbau aller Stationen, Servicepersonal für das Buffet, Geschirr und Besteck aus unserem Fundus sowie optional Festzelt und Bestuhlung. Wer will, bekommt bei uns die komplette Eventplanung aus einer Hand – damit du am Tag des Festes selbst Gast sein kannst.
➜ Jetzt Catering-Anfrage starten: www.bernemann-roehl.de/schnell-anfrage
[fs-toc-h2]7. Häufige Fragen zum Sommerfest-Catering
Wie früh muss ich ein Catering für ein Firmensommerfest buchen?
Für ein Sommerfest mit 50 bis 200 Gästen empfehlen wir eine Anfrage mindestens 6 bis 8 Wochen vor dem Termin. Beliebte Freitagabend-Termine im Hochsommer sind teilweise schon im Mai ausgebucht. Wer spontan plant, kann uns dennoch anfragen – wir prüfen, was noch möglich ist, und entwickeln wenn nötig eine Alternative.
Was kostet ein Sommerfest-Catering pro Person?
Ein Grillbuffet mit Fleisch aus eigener Meisterproduktion, Beilagen und Servicebetreuung kostet bei uns je nach Umfang und Gästezahl zwischen 25 und 50 Euro pro Person. Für ein präzises Angebot benötigen wir Gästezahl, Dauer und gewünschtes Konzept – das erstellen wir kostenlos und unverbindlich. Mehr dazu im Ratgeber zu den Catering-Kosten pro Person.
Kann Bernemann & Röhl auch das Festzelt stellen?
Ja. Neben dem Catering organisieren wir auf Wunsch auch Festzelt, Mobiliar, Dekoration und Beleuchtung. Viele unserer Kunden buchen die komplette Eventplanung aus einer Hand – von der ersten Idee bis zum letzten aufgeräumten Tisch.
Gibt es auch vegetarische Optionen beim Grillbuffet?
Selbstverständlich. Wir integrieren vegetarische und vegane Grillalternativen auf Wunsch in jedes Buffet. Bitte gebt das bei der Anfrage an – wir planen dann die Mengen entsprechend der Ernährungsverteilung in eurer Gruppe. Erfahrungsgemäß sind 15 bis 20 Prozent der Gäste bei gemischten Gruppen vegetarisch oder vegan unterwegs.
Liefert Bernemann & Röhl auch außerhalb von Lünen?
Wir betreuen Events im gesamten Kreis Unna, in Dortmund, Hamm, Bochum, Herne, Castrop-Rauxel und dem weiteren Ruhrgebiet. Für größere Events sind wir auch darüber hinaus unterwegs. Am besten einfach anfragen.
Was ist der Unterschied zwischen Partyservice und Vollservice-Catering?
Beim Partyservice liefern wir das Essen – du baust auf, betreust das Buffet und räumst hinterher auf. Beim Vollservice-Catering übernimmt unser Team alles: Aufbau, Betreuung während der Veranstaltung, Nachfüllen des Buffets und Abbau. Der Vollservice kostet mehr, aber er gibt dir als Gastgeber die Freiheit, selbst zu feiern.
Wenn du ein Sommerfest planst und nicht sicher bist, wo du anfangen sollst – ruf uns an oder schick eine Schnellanfrage. Wir beraten kostenlos und ohne Druck. Das hat sich in 50 Jahren bewährt.
➜ Telefon: +49 (0) 2306 30 77 90 | info@bernemann-roehl.de
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